Aktuelles/News

(Stand: Oktober 2017)

Unser Stammtisch

 

Wir freuen uns auch über künftige Hundebesitzer. Der Termin für den nächsten Stammtisch wird wieder rechtzeitig bekannt gegeben.  Wir treffen uns um 19.00 Uhr. Wer in Zukunft informiert werden möchte, wann und wo die Stammtische stattfinden, sollte seine E-Mail Adresse an poernbacher.veronika@gmail.com  schicken oder sich in die Liste in der Hütte eintragen. 
Hiermit auch einen großen Dank an Veronika, dass sie die Organisation des Stammtisches ab jetzt übernimmt.

 

 

Die Arbeit mit Raubtieren im Zirkus ist ein Thema, das viele Tierschützer sehr schnell als Tierquälerei bezeichnen. Aus diesem Grund wurden wir vom Zirkus Krone zu einem Löwentraining mit Martin Lacey eingeladen, um uns als Hundetrainer ein Bild von seiner Arbeit mit den Tieren zu machen.

 

Das erste, was ins Auge fällt, ist sein souveräner Umgang mit den Löwen. Er arbeitet mit 26 Löwen in der Manege, das heißt, er muss sein Handwerk beherrschen – und das tut er auch. Seine wichtigste Grundlage dabei ist so mit den Tieren umzugehen, dass diese keine Angst verspüren. Endlich ein Ansatz, der leider von den meisten Menschen nicht mehr verstanden wird! Ein Löwe, der Angst hätte, wäre in der Manege und im Training eine tödliche Waffe! Martin Lacey bildet seine Löwen von Anfang an so aus, dass sie vor seinem Trainingsmaterial keine Angst haben, sondern den Bambusstecken mit Fleischstücken als interessante Belohnung verstehen, für welchen die Tiere bereit sind, naturgerechtes Verhalten zu zeigen. Für viele Hundebesitzer ist es unvorstellbar, mit Raubtieren zu arbeiten, ohne der „Boss“ zu sein. Wie viel Leid muss mancher Hund ertragen, wenn sein Besitzer versucht ihn zu dominieren oder wenn ein Hundetrainer versucht, schlechtes Verhalten abzustellen. Martin Lacey spricht genau das an – es ist nicht entscheidend, der Ranghöchste zu sein, sondern sich mit den ranghöchsten Löwen gut zu verstehen. Diesen Gedanken sollten sich viele Hundetrainer und Hundebesitzer einmal durch den Kopf gehen lassen, denn es würde zu einem anderen Umgang mit dem Tier führen. Wer nicht erkennt, für welche Aufgaben ein Tier geeignet ist, sollte nicht mit einem Tier arbeiten dürfen. Martin Lacey kennt die Möglichkeiten und Grenzen seiner Tiere ganz genau, er ist in der Lage, auf die individuellen Bedürfnisse seiner Löwen und Tiger einzugehen. Er kann einschätzen, für welche Aufgabe der Löwe geeignet ist, ob er sich für den gelernten Showangriff eignet oder ob er sich vom Menschen anfassen lässt. Niemals ist ein Löwe grundsätzlich für jede Aufgabe geeignet. Beim Hund sieht das schon wieder ganz anders aus – es gibt Rassen, die förmlich als Therapiehunde oder pauschal als Familienhunde gehandelt werden. Und manche Menschen in ihrem Ehrgeiz glauben, ihrem Hund alle Formen des Hundetrainings abverlangen zu können. Martin Lacey zeigt hier eine ganz andere Einstellung. Er trainiert seine Raubtiere nicht nur, er lebt mit ihnen und hat ein Gespür für sie. Anzeichen von Stress, Überforderung oder Lustlosigkeit muss er als Löwentrainer wahrnehmen, sonst wird das Tier zur Gefahr. Beim Hund besteht diese Gefahr leider viel zu selten – wie viele Tiere werden überfordert und müssen beispielsweise in der Hitze stundenlang neben dem Fahrrad laufen? Für einen Kurzzeitjäger wie dem Hund die reine Schikane. Tierfanatiker stellen das Laufbedürfnis immer an erster Stelle, dabei geht kein Wildhunderudel täglich stundenlang „spazieren“! Viel wichtiger ist die mentale Auslastung eines Tieres – und das wird bei Martin Lacey und seinen Tieren sichergestellt. Die Entspanntheit des Löwenrudels zeigt, dass er den Grundbedürfnissen seiner Tiere gerecht wird. Die Löwen und Tiger arbeiten gerne und akzeptieren den Menschen in einer Weise, die sicher einzigartig ist. Dies zeigt, dass der Beruf Tiertrainer nicht einfach erlernt werden kann, sondern dass man mit Feingefühl die Interessen der Tiere wahrnehmen, ihre Befindlichkeiten reflektieren und das Training individuell auf das einzelne Tier anpassen muss. Martin Lacey selbst spricht hier von einer „Kunst“, also einer Gabe, mit Tieren umzugehen.

Am Schluss noch ein nicht unwesentlicher Aspekt zum Thema Tierschutz: Martin Lacey arbeitet ausschließlich mit Tieren, die im Zirkus Krone geboren und aufgewachsen sind. Das heißt, sie werden in den ersten Lebenswochen und Monaten auf den Menschen geprägt und an ihre Umgebung gewöhnt. Geräusche und Vorgänge wie Transport oder applaudierende Zuschauermengen verursachen keinen Stress, sondern gehören zum normalen Alltag der Tiere – sie kennen von klein auf nichts anderes! Bei einen Löwen dagegen, der aus der freien Wildbahn gefangen wird, wäre ein solches Arbeiten erst gar nicht möglich und die Anforderungen des Zirkusalltags in Gefangenschaft würden wahrscheinlich psychische Neurosen auslösen. Tierschützer vergessen diesen Aspekt allerdings, wenn es um die Vermittlung von Straßenhunden geht. Hier werden oft Tiere aus dem Ausland geholt, die gewöhnt sind, den direkten Kontakt mit Menschen zu meiden oder die durch schlechten Umgang den Mensch als unberechenbar einstufen. Diesen Hunden fehlt von klein auf die positive Sozialisation auf den Menschen. Diese frei lebenden Hunde halten sich zwar in der Umgebung des Menschen auf, weil sie dort Nahrung finden, gehen aber einem engen Kontakt aus dem Weg. Solche Hunde werden nun von „Tierschützern“ auf den Straßen eingefangen und müssen einen völlig ungewohnten und daher absolut stressigen Transport nach Deutschland verkraften (der oft nur unter Beruhigungsmitteln möglich ist), um dann von einer Pflegestelle aus an einen ahnungslosen „Tierliebhaber“ in eine Wohnung vermittelt zu werden. Meist sind es Ersthundebesitzer ohne Fachkenntnis, die glauben, dem Hund in seiner neuen „Gefangenschaft“ etwas Gutes zu tun. Solche Menschen sind nicht in der Lage, Verhaltensweisen des Hundes richtig zu deuten und darauf zu reagieren. Ohne erfahrene Hundetrainer bleibt deshalb die Angst bei vielen Auslandshunden ein Leben lang bestehen! Ist das wirklich eine Verbesserung für den Hund? Bei Hunden, die im Welpenalter nicht auf ein entsprechendes Umfeld geprägt wurden, lösen unbekannte Faktoren immer Stress aus. Die lähmende Angst und die damit verbundene Zurückhaltung erkennt der Laie meist nicht und so werden diese Hunde als problemlos und dankbar bezeichnet. Hier wäre der Tierschutz gefragt, um so etwa zu verhindern!

 

Vielen Dank an Martin Lacey für diesen interessanten Vormittag und für den Einblick ist sein Tierverständnis!

 

 

 

 

Neu bei uns: Ausstellung- Schautraining

 

Bei Bedarf bieten wir auch ein Ausstellung- und Schautraining an. Die richtige gefällige Präsentation im Ring, das gekonnte Vorführen, das Laufen und Stellen will erlernt und geübt sein. Erst beides zusammen, der anatomisch korrekt aufgebaute Hund und das korrekte und gefällige Ausstellen ist die Kombination, auf die es ankommt. Bei Interesse meldet euch bitte bei uns rechtzeitig an. 

 

Intensivkurs Dummytraining:

Aufbau von Grundlagen zum gemeinsamen Jagen in Theorie und Praxis. In diesem Kurs lernen Mensch und Hund die Grundlagen für eine gemeinsame Jagd kennen. Ihr erfahrt einiges über den sinnvollen Einsatz eures Hundes,über Triebaufbau und Steuerung des Jagdverhaltens. Der Mensch nutzt den Beutetrieb seines Hundes und bietet dem Hund eine artgerechte Beschäftigung. Umgekehrt lernt der Hund gemeinsam mit seinem Besitzer erfolgreich zu jagen und gemeinsam als Team ein Ziel zu erreichen. Ein kontrolliertes Jagen ist das Ziel dieses Kurses, außerdem fördert diese Beschäftigung die Bindung und den Spaß zwischen Mensch und Hund. Dieser Kurs wird extra berechnet. 

 

 

Liebe Hundefreunde,

 

um effizienter arbeiten zu können, werden wir die Hunde je nach Alter und Leistungsstand in verschiedene Gruppen einteilen. Die folgende Aufstellung gibt euch einen groben Überblick über unsere Kurse und Angebote. Da wir keine sture Einteilung nach Alter, sondern individuell auf unsere Teilnehmer eingehen wollen, ist ein kurzes Gespräch mit uns sinnvoll.

 

Welpen              ab 9 Wochen

 

Aufbau der Bindung Mensch - Hund                                               

Sozialisierungs- und Prägungsarbeit

 

Junghunde 1      ab ca. 5 Monate

 

Aufbau der Grundbefehle unter Berücksichtigung der Altersstufe und der Konzentrationsfähigkeit

 

Junghunde 2      ca. 8 bis 12 Monate

 

Arbeit mit den Grundbefehlen                                                                   

Sicherung der einzelnen Befehle unter leichter Ablenkung

 

Diese Kurse können je nach Entwicklungsstand und Größe des Hundes variieren.

 

Aufbaukurs      ab ca. 1 Jahr

 

Grundbefehle unter Ablenkung festigen                                                      

Arbeiten auf Distanz                                                                        

Alltagstauglichkeit trainieren                                                                          

Teamarbeit Mensch - Hund

 

Grundkurs (für Hunde über 1 Jahr, die aber noch wenige Grundlagen kennen)

 

Aufbau der Beziehung Mensch - Hund                                                        

Kennenlernen der Grundbefehle

 

Fortgeschrittene (nicht das Alter, sondern das Können des Hundes ist hier entscheidend) 

 

Dieser Kurs ist für Hundeführer gedacht, die noch mehr mit ihrem Hund erreichen wollen und die einfach Spaß an einer perfekten Arbeit mit dem Hund haben oder die gerne neue Sachen ausprobieren wollen. Der Hund muss hier über einige Voraussetzungen verfügen, die wir vor Teilnahme an dem Kurs überprüfen. Sprecht uns bei Interesse einfach an.

 

Ablegen des Hundes über einen längeren Zeitraum                                   

Ablegen ohne Sichtkontakt mit dem Hundeführer                                      

Sicheres Beherrschen der Grundbefehle bei Ablenkung                      

Abrufbarkeit unter Ablenkung bzw. Abrufbarkeit aus dem Spiel

Außerdem haben wir eine Trickdog- / dog dancing- Gruppe ins Leben gerufen.

In dieser Gruppe sollten sich Leute anmelden, die möglichst regelmäßig daran teilnehmen können. Die Tricks zu erlernen erfordert das regelmäßige Üben. Diese Übungen müssten natürlich auch zuhause weiter geübt werden.Es ist auch nicht so einfach immer wieder neue Teilnehmer in die Gruppe aufzunehmen, da manche Übungen aufeinander aufbauen. Also wer Lust und Zeit hat, sollte von Anfang an dabei sein. Ziel dieser Gruppe ist, möglichst perfekt und doch mit viel Spaß mit seinem Hund zu arbeiten. Trick-dogs ist nicht nur toll anzuschauen, sondern sehr konsequente Arbeit. Es fördert die Bindung zwischen Hund und Hundeführer. Bitte meldet Euch bei Interesse zur Prüfung und für Trick-dogs an und tragt Euch in die Listen ein. 

 

Wir freuen uns schon auf die Stunden mit Euch.

 

Hierfür war die Nachfrage schon sehr groß. Die Voraussetzung an dieser Gruppe teilzunehmen ist, dass der Hund gut in der Unterordnung steht und die LDA Prüfung bestanden hat.

Wir wünschen euch allen den Erfolg auf dem Platz, den ihr euch vorstellt und den Spaß, damit ihr ihn auch erreicht.

Noch eine Information an unsere Mitglieder: Ihr könnt immer außerhalb der Trainingszeiten den Platz zum trainieren nutzen oder mit eurem Hund einfach mal ohne Leine spielen. Gerade bei Junghunden oder Anfängern bietet sich dies an.

Wir haben unsere Junghundekurse erweitert auf Freitag und Samstag.  (Genaueres kann bei uns erfragt werden.)

Bei individuellen Problemen vereinbaren Sie doch einfach eine Einzelstunde. (Auch diese sind bezahlbar.) 

Suchen Sie noch ein Geschenk, dann denken Sie an unsere Gutscheine.

(Für Einzelstunden, Gruppenstunden, oder Agility)

Hundesport / Agility wird nun von Martina und Bernd geleitet.

Unser Platz ist komplett eingezäunt und in 3 Bereiche eingeteilt. Wir haben einen Agility/Sport - Platz

in Turniergröße, einen Unterordnungsplatz und einen Welpenplatz bzw. Spielplatz für Hunde.

So sehen zufriedene und glückliche Kunden aus.

Unsere Welpenstunden sind fortlaufend.

Unsere Kurse finden auf Grund der großen Nachfrage nun von Montag bis Samstag statt. Für neue

Kursteilnehmer besteht die Möglichkeit an den bereits bestehenden Kursen teilzunehmen.

 

Sie werden nach Alter und Können des Hundes eingeteilt.

Nochmals vielen Dank an alle, die uns auf irgendeine Weise unterstützt

und uns geholfen haben. Besonderer Dank gilt der Gemeinde Biessenhofen und

allen Behörden, die unser Bauvorhaben genehmigt haben.

Hier finden Sie uns

Lucky Dogs Allgäu

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 8342 5866

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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